Der Tabakkonzern Philip Morris kämpft in Deutschland mit Umsatzeinbußen. Vor allem die Traditionsmarke Marlboro leide unter den Anti-Raucher-Gesetzen und den Spar-Anstrengungen der Deutschen.
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Im zweiten Quartal wurde der Branchenriese in der Bundesrepublik fast
ein Zehntel weniger Zigaretten los. Der Marktanteil von Marlboro sank im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 24,8 auf 21,6 Prozent. Viele
Raucher griffen lieber zur günstigeren L&M aus gleichem Hause. Deren
Marktanteil stieg von 8,5 auf 9,4 Prozent. Trotz der Probleme auch im
restlichen Europa verdiente der Konzern glänzend. Vor allem die Asiaten
griffen immer häufiger zu Zigaretten von Philip Morris. “Unsere breite
globale Aufstellung nützt uns weiterhin“, stellte Firmenchef Louis
Camilleri fest.Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 17,4 Mrd. US-Dollar.
Der Gewinn legte sogar um 28 Prozent auf knapp 2,0 Milliarden Dollar zu.
Im Gesamtjahr will Konzernchef Camilleri den Überschuss steigern.